Hauptsorte Birne
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Amanlis Butterbirne
Patenschaft
ALLGEMEINES:
Herkunft unsicher, entweder französische Sorte aus der Bretagne oder in Belgien aus Samen gezogen; Entstehung jedenfalls vor 1800; war im 19. Jahrhundert eine der regelmäßig zur Anpflanzung empfohlenen Birnensorten. In Deutschland ist die Sorte nur noch sehr vereinzelt aufzufinden; Altbäume sind im Landkreis von Sammenheim, Meinheim und Markt Berolzheim sowie vom Nagelberg bekannt.
Weitere Bezeichnungen: Wilhelmine, Hängebirne
Frucht: mittelgroß bis groß, Form veränderlich, fast in der Mitte am dicksten; Stiel grün, gebogen Schale: glatt und schwach glänzend, trüb grüngelb, spärlich braunrote Deckfarbe, zahlreiche Schalenpunkte
Fleisch: butterhaft schmelzend, weiß, sehr süß und saftreich; Geschmack gewürzt
Reife: Mitte bis Ende September
Verwendung: Tafelbirne, wird jedoch schnell teigig
Baum: stark wachsend, reich tragend, Zweige überhängend, Blätter gewellt
Herkunft des Baumes: Obstwiese westlich von Markt Berolzheim


